Presse

30.01.2020

Wer sind die besten Lehrkräfte der Region?

Bad Belzig. In Potsdam Mittelmark werden wieder die besten Lehrkräfte gesucht. Ausgezeichnet mit dem „Brandenburgischen Lehrerinnen- und Lehrerpreis“ werden auch in diesem Frühjahr Unterrichtende, die sich besonders engagieren: Sie bieten außergewöhnliche Qualität in der Wissensvermittlung, bringen den Schülerinnen und Schülern demokratische Werte und globales Denken nahe oder erleichtern ihnen den Zugang zur digitalen Welt. Auch der Einsatz für benachteiligte Kinder und Jugendliche sowie außerschulische Aktivitäten etwa in der kommunalen Jugendarbeit werden positiv bewertet. „In unserer Region zeigen viele Lehrerinnen und Lehrer einen herausragenden Einsatz. Sie haben die Auszeichnung als Dank und Anerkennung verdient“, sagte der SPD-Landtagsabgeordnete Günter Baaske.

Kinder, Jugendliche und Eltern können wieder Kandidaten für den Lehrerinnen- und Lehrerpreis benennen. Die Schulkonferenzen nehmen die Vorschläge entgegen, auch von Schulträgern oder externen Partnern, und prüfen sie vor der Weitergabe an das zuständige Schulamt. Einsendungen an das Amt sind bis zum 6. März 2020 möglich. „Ich hoffe auf zahlreiche Vorschläge, besonders von Schülerinnen und Schülern. Denn sie wissen am besten, wie sich die Lehrkräfte jeden Tag für sie und ihre Mitschüler einsetzen“, so Baaske.

Der Lehrerinnen- und Lehrerpreis wird Anfang Juni 2020 verliehen durch Brandenburgs Ministerpräsidenten Dietmar Woidke und Bildungsministerin Britta Ernst. Ausgezeichnet werden Lehrkräfte oder Teams aus allen Regionen des Landes, stellvertretend für die vielen guten Lehrerinnen und Lehrer in Brandenburg.

Nähere Informationen unter:

www.mbjs.brandenburg.de/wir-ueber-uns/veranstaltungen/brandenburgischer-lehrerinnen-und-lehrerpreis.html


30.01.2020

Junge Ärzte für die Region

Bad Belzig: Wer Medizin studiert und später gerne in einer kleinen oder mittleren Gemeinde Menschen helfen möchte, kann sich jetzt für das Brandenburger Landärzteprogramm bewerben. Noch bis zum 15. Februar läuft die Frist für die zweite Runde in dem Stipendienangebot, das die Landesregierung zusammen mit der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg im vergangenen Jahr aufgelegt hat. Auch in Potsdam Mittelmark soll sich damit künftig die Gesundheitsversorgung stabilisieren und verbessern, wie der SPD-Landtagsabgeordnete Günter Baaske erklärte. „Wir brauchen junge Ärztinnen und Ärzte, im ländlichen Raum ebenso wie in den Städten der Region“, so Baaske. „Brandenburg ist für medizinische Nachwuchskräfte attraktiv – auch dank des Landärzteprogramms der Regierung.“

Die Studierenden können vom 1. April an ein Stipendium von 1000 Euro monatlich erhalten. Verbunden ist damit die Verpflichtung, nach dem Abschluss mindestens fünf Jahre lang als Ärztin oder Arzt in ländlichen Regionen Brandenburgs zu praktizieren. Dazu zählen die Mittelzentren und die dazugehörigen Gemeinden im erweiterten Metropolenraum; in Potsdam Mittelmark also zum Beispiel auch Bad Belzig und Beelitz. „Landärzte arbeiten nicht ab vom Schuss, sondern mitten im Leben“, meint dazu der SPD-Abgeordnete

Günter Baaske. „Sie haben den direkten Kontakt zu ihren Patientinnen und Patienten und erfahren jeden Tag, wie wichtig und wertvoll ihre Tätigkeit ist.“

Teil des Programms sind auch Co-Stipendien über 500 Euro pro Monat für angehende Mediziner, die bereits durch eine Kommune oder einen Krankenhausträger gefördert werden. Alle Stipendien laufen längstens für die Regelstudienzeit von 75 Monaten. Zur Anstellung von Ärztinnen und Ärzten in Weiterbildung durch bereits niedergelassene Ärzte ist ein Zuschuss bis 5.760 Euro monatlich möglich, für höchstens fünf Jahre. Dafür kommen viele Fachrichtungen in Frage, von Allgemeinmedizin über Kinder- oder Frauenheilkunde bis zu HNO-Ärzten. „Auch dieses Angebot soll helfen, die Gesundheitsversorgung in der Region zu sichern“, erklärte Günter Baaske.

In der ersten Runde des Landärzteprogramms im Spätsommer 2019 war die Nachfrage groß, auch diesmal wird mit vielen Interessenten gerechnet. Das Programm läuft bis 2027; in dieser Zeit sollen bis zu 200 Medizinstudierende von den Stipendien profitieren und sich für eine Arbeit im ländlichen Raum Brandenburgs entscheiden. Die Hoffnung ist, dass möglichst viele von ihnen dann auch dauerhaft in den berlinfernen Regionen des Landes bleiben.


16.01.2020

Mehr Personal für die Kindergärten in Potsdam Mittelmark

Bad Belzig. Kindergärten in Potsdam Mittelmark können zum Sommer mehr Erzieherinnen und Erzieher einstellen. Das sieht die anstehende Neufassung des Kita-Gesetzes vor, wie der SPD-Landtagsabgeordnete Günter Baaske jetzt mitteilte. Auf eine Erzieherin kommen gemäß dem verbesserten Personalschlüssel vom 1. August dieses Jahres an nur noch zehn Kinder statt bisher elf. „Die Gruppen von Kindern im Alter zwischen drei und sechs Jahren können kleiner werden“, so Günter Baaske. „Das ermöglicht eine bessere Betreuung und mehr Bildungsangebote in den Kindergärten. Auch wird es leichter, auf individuelle Bedürfnisse der Kleinen einzugehen. Für alle Eltern ist das eine gute Nachricht.“

Die Gruppen in den Kindergärten werden seit einigen Jahren immer kleiner: Von früher 13 Kindern pro Erzieherin oder Erzieher ist der Personalschlüssel auf gegenwärtig 11:1 verbessert worden. „Da machen wir jetzt weiter und bleiben dran“, erklärte Baaske. „Ich freue mich über diesen wichtigen Schritt und hoffe, dass rechtzeitig genügend neue Beschäftigte eingestellt werden können.“

Der SPD-Abgeordnete wies gleichzeitig darauf hin, dass auch für die kleineren Kita-Kinder eine Verbesserung in Arbeit ist: Vom kommenden Jahr an soll der Personalschlüssel in der Krippe schrittweise von fünf auf vier Kinder pro Gruppe sinken, sofern hierfür ausreichend Fachkräfte verfügbar sind. So ist es im Koalitionsvertrag für diese Wahlperiode vereinbart. Geplant ist außerdem eine grundlegende Reform des Kita-Gesetzes, um Zuständigkeiten und Finanzierungsfragen neu zu regeln.

Die jetzt erarbeitete Novelle enthält auch das Angebot an Kommunen, die Rechtssicherheit ihrer Kita-Satzung zu erhöhen, indem sie sich an einem Mustervorschlag der Landesregierung orientieren. In der Vergangenheit hatten Kita-Satzungen an mehreren Orten für Streit zwischen Eltern und Gemeinde gesorgt. „Wenn die Mustersatzungen dazu beitragen, Klarheit und Rechtsfrieden zu schaffen, ist das eine gute Sache“, so Günter Baaske.