Günter Baaske
Stark für Brandenburg.

„Demografie-Beispiel des Monats" Oktober

Digitale Nomaden sollen auch in ländlichen Regionen Brandenburgs heimisch werden. Darum macht sich das Kreativ-Projekt "Coconat" aus Bad Belzig verdient. Die sechs Gründer bieten Freiberuflern und kleinen Startups im Gutshof Klein Glien im Belziger Ortsteil Hagelberg zeitlich befristet digitale Arbeitsplätze, Unterkunft und Verpflegung. Staatskanzleichef Thomas Kralinski und Günter Baaske zeichneten heute das Team mit dem Titel „Demografie-Beispiel des Monats" Oktober aus. Die „Coconat" (community and concentrated work in nature) wirbt damit, gemeinsam mit Gleichgesinnten in Ruhe arbeiten und sich in Pausen in der Natur entspannen zu können.

Kralinski betonte: „Coconat nutzt die enormen Chancen der Digitalisierung, durch die Arbeit häufig zeitlich und räumlich flexibel gestaltet werden kann. Es bringt das bereits in Großstädten etablierte Coworking-Konzept aufs Land und ergänzt es um Vorteile, die diese Regionen zu bieten haben - Natur, Entschleunigung, Inspiration. Das ist genau der Weg zu neuen Perspektiven. Damit verbunden ist ein Imagewandel des ‚Ländlichen‘ vom ‚Abgehängtsein‘ hin zu einem idealen Ort für kreatives Arbeiten. Ein weiterer Pluspunkt von ‚Coconat‘ ist eine Vernetzung mit örtlichen Strukturen. So entsteht ein Austausch mit den Kommunen, den Einwohnern und ortansässigen Unternehmen, von dem beide Seiten profitieren."

Janosch Dietrich vom Team „Coconat", sagte: „Das Internet beraubt den ländlichen Raum seiner Provinzialität, indem es ihn mit der Welt verbindet. Kreative Begegnungsorte wie ‚Coconat‘ können dabei Dörfer und kleine Städte unterstützen, lokale Potenziale zu aktivieren."

Auf dem Gutshof Klein Glien können Interessierte seit Mai Konferenzräume und Arbeitsbereiche mieten. Dazu gehören Freilicht-Schreibtische im Garten, verschiedene Arbeitsräume im Gutshaus und der Remise oder auch die Nutzung der Guten Stube und der Bibliothek. Ergänzt wird das Konzept um Gastronomie und Übernachtungsmöglichkeiten. Regionale Firmen können die technische Infrastruktur nutzen, auch die Einwohner können Arbeitsplätze sowie Räume für Feiern mieten oder das Café und die Gastwirtschaft im Gutshof besuchen.

Das Projekt ist ein weiteres Beispiel auf dem „Marktplatz der Möglichkeiten", mit dem die Staatskanzlei innovative, nachahmenswerte Initiativen im Umgang mit den Folgen des demografischen Wandels vorstellt. Die jeweiligen Demografie-Beispiele des Monats werden im Rahmen des Internetauftritts „Marktplatz der Möglichkeiten" unter www.demografie.brandenburg.de veröffentlicht.

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