Günter Baaske
Stark für Brandenburg.

Schulhund an Potsdamer Goethe-Grundschule Minister Baaske beeindruckt von pädagogischem Konzept

Am Freitag hat sich Bildungsminister Günter Baaske über das Schulhundprojekt an der Goethe-Grundschule in Potsdam-Babelsberg informiert. Seit Anfang des Schuljahres wird dort Hugo, ein 19 Wochen alter Mini Australian Shepherd, im Unterricht eingesetzt.

Der Minister konnte im Unterricht der Klasse 1a verfolgen, wie Lehrerin Stefanie Mühlberg mit dem Pädagogen auf vier Pfoten arbeitet. Ein- bis zweimal pro Woche kommt Hugo anfangs zum Einsatz, später sollen es an drei Tagen in der Woche jeweils rund drei Stunden täglich sein. „Er bringt Ruhe in die Klasse, wirkt gut gegen Stress, steigert die Motivation der Schülerinnen und Schüler und ist ein Freund der Kinder. Sie haben mehr Spaß am Lernen und entwickeln Selbstbewusstsein, der Hund wirkt entspannend auf die Kinder“, erklärte Stefanie Mühlberg. Wenn Hugo müde wird, kann er sich im Lehrerzimmer ausruhen. Kommt er nicht mit in die Schule, bleibt er in der Wohnung der 26-jährigen Lehrerin, die auch die Besitzerin des 1.200 Euro teuren Tieres ist.
 
Minister Günter Baaske war fasziniert von dem Projekt: „Ich finde es beeindruckend, wie so ein Hund in den Unterricht einbezogen werden kann. Ich glaube, dass sich auch andere Kolleginnen und Kollegen in Brandenburger Schulen für den Einsatz eines Schulhundes begeistern lassen. Ich kann sie nur dazu ermuntern.“
 
Mini Australien Shepherds gelten als ausgeglichene, freundliche Hunde mit niedriger Reizschwelle. Sie besitzen eine große Auffassungsgabe und haben Freude daran, Aufgaben zu übernehmen. In Deutschland werden Schulhunde seit vielen Jahren als pädagogische Helfer eingesetzt und von den Lehrkräften in den Unterricht integriert. Sie fördern die Kommunikation zwischen Kindern und Lehrkräften und tragen zu einer entspannten, positiven Stimmung bei.

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