| Rechtsradikalismus |
| Freitag, 29. Februar 2008 | ||
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HDJ muss verboten werden
Ravindra Gujjula, SPD-Landtagsabgeordneter und Vorsitzender des Vereins „Brandenburg gegen Rechts" hat die klaren bundesweiten Schritte am Donnerstag gegen die rechtsextreme „Heimattreue Deutschen Jugend" (HDJ) ausdrücklich begrüßt. Gujjula: „Diese Neonazi-Truppe, die auch in Brandenburg ihr Unwesen treibt und Jugendliche verführt, muss verboten werden". Es sei unerträglich wie Kinder und Jugendliche mit scheinbar unpolitischen Veranstaltungen zu Jungnazis umerzogen würden. Die HDJ sei ein Abbild der Hitler-Jugend (HJ). Gujjula: „Die Folgen sind bekannt: Krieg, Mord, Vertreibung, Millionen Tote". - fraktion blitzschnell 10.10.2008-
Neues Volkstheater Fläming: "Das rote Tuch"- eine theatralische Auseinandersetzung mit den Geschehnissen im KZ-Außenlager Belzig Röderhof 21. August 1944. Der erste Häftlingstransport für das Frauen-Konzentrationslager Röderhof trifft in Belzig ein. Bis zum Kriegsende leben und leiden hier rund 1000 Frauen aus den von Hitlerdeutschland besetzten Ländern. Andere Frauen arbeiten hier als Aufseherinnen und Kommandantinnen. Die Insassinnen leisten Zwangsarbeit in der Munitionsfabrik. Viele von ihnen sterben. Die Überlebenden verlassen nach Kriegsende diesen Ort. Es sind Opfer und Täter. Wie lebt die Stadt mit diesem Erbe? Was hat die Geschichte von Macht und Ohnmacht heute mit uns zu tun? Frauen aus der Region haben sich zwei Jahre lang mit der Thematik auseinandergesetzt und ihren ganz persönlichen Zugang gefunden. Schreibend, schauspielernd und musizierend öffnen sie verschlossene Türen und brechen ein Tabu.
Für Schulen und weitere Interessenten nachzufragen unter 033841-3 85 84
vorwärts-online: Die SPD-Fraktion im Brandenburger Landtag fordert einen ´Demokratie-Check` für Kommunalwahlkandidaten. Wie soll der aussehen?
Wir wollen den Rechtsextremismus in Brandenburg weiter eindämmen. Das ist insbesondere zu den anstehenden Kommunalwahlen notwendig. Ein Element dafür soll der ´Demokratie-Check` sein: Bewerber für kommunale Wahlämter sollen sich mit ihrer Unterschrift zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung bekennen. Das dürfte den Nazis schwer fallen, denn genau die wollen sie abschaffen.
Die SPD-Landtagsfraktion steht für ein modernes, weltoffenes und tolerantes Brandenburg. In den vergangenen Jahren hat sie den Rechtsextremisten an vielen Orten des Landes erfolgreich die rote Karte gezeigt ob in Potsdam, Halbe oder Seelow. Klare Position ist: Kein Fußbreit den Nazis.
In den vergangenen Jahren ist es gelungen, die Sensibilität der Gesellschaft auch der Jugendlichen - gegenüber alten und neuen Nazis wesentlich zustärken. Die Augen vor der braunen Gefahr dürfen nicht verschlossen werden.
Die SPD-Fraktion achtet darauf, dass der Kampf gegen Rechtsextremismus mit den notwendigen finanziellen Mitteln ausgestattet wird. Sie führt Veranstaltungen zu Rechtsextremismus durch, macht dazu Öffentlichkeitsarbeit und gibt lokalen Initiativen Unterstützung.
Demos - Brandenburgisches Institut für Gemeinwesenberatung in Trägerschaft von Demokratie und Integration Brandenburg e.V. Benzstraße 11-12 14482 Potsdam Tel: 03 31 / 7 40 62 46, 01 73 / 6 48 95 81 Fax: 03 31 / 7 40 62 47 Email: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können http://www.gemeinwesenberatung-demos.de/
Materialien: Text von Günter Baaske thema-den Rechten keine Chance Buchtipp:Im Bürgerbüro finden Sie zusätzlich folgende bereitgestellte Materialien :
Wichtige Informationen über Rechtsextremismus zum Schutz von Kindern und Jugendlichen, hrsg. von Netzwerk Sachsen-gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Fremdenfeindlichkeit (NWS) e.V., Pirna 2005.
Argumentationshilfe gegen die "Schulhof-CD" der NPD (Netzwerk Sachsen-gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Fremdenfeindlichkeit (NWS) e.V.)
Rechtsextremismus in Deutschland. Eine Handreichung, hrsg. von SPD-Bundestagsfraktion, Berlin 2005.
A-H Arbeits-Hilfen gegen Rechts. Fakten, Formeln und Finessen für Prävention und Subversion in der (neo-)rechten Szene, hrsg. von Gewerkschaft der Polizei -Bundesvorstand-Abt. Bildung/ Werbung,Hilden 2003.
Keine Chance den Rechtsextremisten, hrsg. von Friedrich-Ebert-Stiftung, Bonn 2005. ( In enger Zusammenarbeit mit dem Netzwerk Sachsen-gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Fremdenfeindlichkeit (NWS) e.V. erstellt) |
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