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Privates und Politik
In der Politik aktiv zu sein heißt auch für mich, Privates oft in den Hintergrund rücken zu müssen.
Dennoch versuche ich, mir für Hobbys Sport, Musik und
Meine Lebenserfahrung als Lehrer, darunter auch mit behinderten Kindern, als Kreisdezernent u.a. für Arbeit, Soziales und Schule sowie als Minister für Arbeit, Soziales Gesundheit und Frauen ist die Basis für meine heutige Arbeit: wichtig ist für mich, die Themen und die täglichen Fragen von der praktischen Seite des Lebens zu betrachten und undogmatisch nach Lösungen zu suchen.
Vorderste Priorität allen politischen Handelns haben für mich die Fragen der Arbeitsmarktpolitik: Nur wenn die Arbeitslosigkeit herunter geht können wir auch die anderen Probleme lösen: Abwanderung, soziale Verwerfungen, Familienbelastungen, hohe Kosten in Rente und Gesundheit, Schule. Nur mit hoher Beschäftigung werden wir auch den Optimismus haben, den wir brauchen, um Brandenburg weiter nach vorn zu bringen. Dabei müssen wir nicht die Erfahrungen aus DDR-Zeiten über den Haufen werfen. Diese Vergangenheit ist unsere Herkunft; unser Leben, unsere Familien, unsere Lieben, unsere kleinen und großen Glücksmomente, aber auch die Zeit der Ärgernisse und Ängste mit dem damaligen Regime, das uns nur Nischenfreiheiten ließ. Diese kleinen Freiheiten habe ich auch früher -als DJ- genutzt. Die Leidenschaft zur Musik, zu allem was tanzbar ist, habe ich mir bis heute bewahrt. Und auch als Minister & Fraktionsvorsitzender lege ich noch gelegentlich - „alles was gut tanzbar ist" - auf. Von 1989 bis 1994 war ich sogar nebenbei im Musikgeschäft aktiv: als Manager der Band „Keimzeit", die auch nach der Wende großen Erfolg hatte und damit ein Stück DDR-Jugend- und Musikkultur erhielt.
Die drängenste Frage zur Zeit in Brandenburg ist, dass die Menschen "gute Arbeit" bekommen. Nicht in Minijobs und schlecht bezahlter Nebentätigkeit läßt sich eine sichere Zukunft planen, in der Familien auch Kinder haben wollen. Darum kämpfe ich für einen gesetzlichen Mindestlohn und sichere Arbeitsverhältnisse für die Menschen in unserem Land.
Wenn insbesondere junge Leute bei uns Zukunftsperspektiven sehen, wird die Heimatverbundenheit wachsen - und somit die Motivation, sich für Brandenburg zu engagieren. Wer dabei mithelfen will, ist herzlich willkommen.
Ihr Günter Baaske |




Paddeln Freiräume zu schaffen. Möglichst einmal wöchentlich bin ich auf meinem Rad einige zehn Kilometer auf märkischen Straßen und Wegen unterwegs. Ich brauche den Sport, das Strampeln zum Ausgleich, zum Abschalten, zum Nach- und Überdenken. Manchmal packt mich das Fernweh und mit dem Kajak geht es auf Wasser; bis in das nördliche Kanada habe ich es geschafft. Ernährungsbasis dort: Fisch. Das Angeln habe ich von Kindesbeinen an von meinem Vater gelernt.